Perseus-Mission

Aus X-Lexikon
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Die Perseus-Mission aus X-Tension ist eine zusätzliche Interaktionsmöglichkeit für den Spieler, die mit dem Patch 2.1 hinzugekommen ist. Im Laufe derer werden neue Spielaspekte freigeschaltet, u.a. das der Mission namensgebende Perseus-Schiff.

Voraussetzungen

Das Annehmen dieser Mission setzt voraus, dass der aktuelle Spielstand eine Spielzeit von 100 Stunden aufweist. Weiterhin wird ein gutes Ansehen bei den Paraniden (Freund des Herzogs) und den Argonen verlangt. Im Verlauf der Mission wird außerdem ein Mineralienscanner benötigt. Die Mitnahme einiger Raketen des Typs Hornisse und einiger Bergungsversicherungen ist empfehlenswert, aber optional.

Hinweis

Auch wenn dem Spieler die ungefähren Sektoren, in denen sich diese Missionen abspielen, schon bekannt sind, muss diese Mission stets exakt erledigt werden, um die weiterführenden Ereignisse auszulösen. Die Mission sollte, wenn sie einmal begonnen hat, möglichst zügig durchgeführt werden, da es, wenn sich der Spieler zu viel Zeit lässt, zum Abbruch der Mission kommen kann.

Verlauf

Begrüßung

Hat man die obigen Voraussetzungen erfüllt und man fliegt durch ein Sprungtor in das Paraniden-Gebiet, besteht die Möglichkeit, dass man von einem Paraniden-Schiff angefunkt wird. Der Pilot bittet den Spieler zur Schiffswerft in Paranid Prime zu fliegen. Dort angekommen erfährt man vom Pontifex Maximus Paranidia vom Diebstahl eines M3-Prototypen, der Perseus, durch einen Piraten. Der Spieler erhält nun die Möglichkeit eine Reihe von Aufträgen, ähnlich einer Schnitzeljagd, anzunehmen, um dieses Schiff zurückzubringen. Allerdings erhält man den Hinweis, dass die Perseus ein sehr schnelles und wendiges Schiff ist, und man zum Einholen mindestens ein ebenbürtiges Schiff benötigt.

Um dieses Problem zu umgehen, wird der Spieler zuerst nach Argon Prime beordert. Dort wird ihm die Xperimental in seinen Besitz übergeben, ein überaus schnelles Schiff vom Typ M3. Dieses Schiff ist standardmäßig mit dem Sprungantrieb, allen Tunings, sowie zwei 25 MW-Schilden und zwei Beta Energieplasmawerfern ausgestattet. Der Spieler ist nicht gezwungen, mit diesem Schiff die Mission durchzuführen, aber es ist aufgrund der Stärke der Perseus empfehlenswert. Nach Erhalt des Schiffes wird man angewiesen, einen Boronen namens Bala Gi aufzusuchen und diesen nach dem Aufenthaltsort der Perseus zu befragen. Das Problem hierbei ist, dass man den Aufenthaltsort von Bala Gi nicht kennt, also wird man sich zwangsläufig an NPC-Schiffe wenden müssen.

Bala Gi

Der Borone Bala Gi fliegt ein M4-Schiff des Typs Piranha mit dem Namen Octopussy. Sein Aufenthaltsort ist je nach Spiel unterschiedlich, aber er befindet sich in einem der Piratensektoren südlich von Wolken der Atreus. Eventuell ist auch nach Auffinden des richtigen Sektors ein erneuter Torflug nötig, um das Schiff erscheinen zu lassen und dann letztendlich anzufunken.

Bevor Bala Gi mit der Information über die Perseus rausrückt, wird man gebeten, eine kleine Staffel eingehender Xenon-Schiffe zu vernichten. Die Staffel besteht aus mehreren Schiffen des Typs L und M und sollten für das Xperimental-Schiff kein Problem darstellen. Zerstört man die Schiffe, verweist Bala Gi den Spieler an den Goner Klarix, der mit seinem Satellitennetzwerk die Perseus leicht orten kann. Wieder ist der Aufenthaltsort dieser Kontaktperson nicht bekannt.

Klarix

Klarix fliegt ein GO-Schiff mit dem Namen Goner One. Ebenso wie bei Bala Gi ist sein Aufenthaltsort sehr unterschiedlich, bewegt sich aber im Bereich der Sektoren zwischen Strand der Ewigkeit und Breiter Graben. Es werden auch hier durchaus mehrere Anläufe benötigt, bevor man ihn ausfindig gemacht hat.

Auch Klarix verlangt eine kleine Gegenleistung für den Standort der Perseus. Nach seinen Informationen befindet sich ein Asteroid mit ungewöhnlich hoher Ausbeute in unmittelbarer Nähe. Der Spieler erhält nun die Aufgabe, den Sektor, den Klarix als wahrscheinlich aufführt, nach diesem Asteroiden zu durchsuchen. Im Zielsektor befindet dieser sich weit außerhalb der Ekliptik, meistens weit oberhalb der X-Achse. Wenn man diesen gefunden hat, kommt der Mineralienscanner zum Einsatz, auch hier ist es wieder sehr unterschiedlich, ob der Asteroid als Mineral Erz oder Silizium beherbergt und welche Ausbeute er anbietet, für gewöhnlich aber zwischen 80 und 100.

Nach dem Scanvorgang kann man Klarix erneut aufsuchen und man erhält dafür endgültig die Koordinaten der Perseus. Klarix nennt hierbei einen Sektor zwischen Nyanas Unterschlupf und Schwarze Sonne.

Die Perseus

Als nächstes wird man den von Klarix angegebenen Sektor durchsuchen, sollte dieser nicht der zutreffende Sektor sein, durchfliegt man die umliegenden Sektoren. Man erkennt den richtigen Sektor daran, dass unmittelbar nach Durchflug durch das Tor ein Notsignal eines Falken aufgefangen wird. Eine Argonin mit dem Namen Melissa Banks in Begleitung eines boronischen TLs wird auf dem Weg zu einer Erkundungsmission von einem außergewöhnlich starken Schiff angegriffen, bei dem es sich um die gesuchte Perseus handelt. Das beherzte Eingreifen des Spielers soll das Scheitern ihrer Mission abwenden. Das bedeutet, dass der Spieler ab jetzt auch Melissas Schiff namens Blue Arrow beschützen muss, ansonsten ist die Mission vorbei.

Die Perseus, die vom Schiffscomputer als Prometheus identifiziert wird, verfügt über zwei 125 MW-Schilde und drei Alpha Energieplasmawerfer. Darüber hinaus besitzt dieses Schiff ein neuartiges Raketenabwehrsystem, welches auf das Schiff abgefeuerte Raketen wirkungslos macht, daher ist der Spieler völlig auf Energiewaffen angewiesen. Es ist nun dem Spieler überlassen, ob er dieses einzigartige Schiff kapert und damit in seinen Besitz übernimmt oder zerstört. In letzterem Falle wird der Spieler vom Priesterimperator Maximus Paranidia mit einer Summe von einer Million Credits entlohnt. Nach dem Kapern der Perseus beträgt dessen maximale Schildstärke nur noch 75 MW, auch die Raketenabwehr geht verloren.

Xenon Sektor 472

Unabhängig vom Schicksal der Perseus ist die Mission noch nicht vorbei. Im Falle von Melissas Überleben bittet diese den Spieler, sie und ihren TL weiter zu begleiten und zu beschützen. Dabei sollte sich der Spieler nicht weiter als zwei Sektoren vom TL entfernen, da ansonsten die Mission abgebrochen wird.

Der TL wird sich nun ostwärts bewegen und durchfliegt in Schwarze Sonne das Nordtor in den Xenon Sektor 472. Hier ist wieder ein Eingreifen des Spielers gefragt, damit Melissa und der TL diesen Sektor passieren können. Es empfiehlt sich mit dem Ablenkungsmanöver zu beginnen, während sich TL noch in Schwarze Sonne befindet. Dabei genügt es, ein paar Schüsse auf ein Großkampfschiff oder eine Station abzugeben, woraufhin sich sämtliche Xenon-Schiffe in diesem Sektor in die Richtung des Spielers bewegen. Den Schüssen der Verteidiger sollte man ausweichen, alternativ kann man sich auch sehr nahe an einer Station positionieren; die Verteidiger werden dann keine Schüsse abgeben.

Haben es Melissa und der TL durch den Sektor geschafft, kann man sich der Eskorte wieder anschließen und den Xenon-Sektor verlassen. Die Zerstörung von entweder dem TL oder Melissas Schiff hat den Abbruch der Mission zur Folge.

Getsu Fune

Als nächstes erfolgt eine lange ereignislose Begleitung durch Sektoren der Split und Boronen, bis man letztendlich den Sektor Menelaus' Paradies erreicht. Der TL bewegt sich in westliche Richtung und nach einiger Zeit erscheint ein Westtor zu dem neu entdeckten Sektor Getsu Fune. Der TL und Melissa werden unverzüglich durch dieses Tor fliegen, der Spieler soll ihnen folgen.

Bei Getsu Fune handelt es sich um einen Sektor, der unter Administration aller Völker steht, (daher befinden sich hier die Ausrüstungsdocks aller Völker) in technischer Hinsicht aber den Argonen gehört. Der TL wird sich in die Sektormitte bewegen und dort eine boronische Handelsstation errichten. Kurz nach diesem Ereignis kommt eine Gruppe Xenon-Schiffe aus dem Nordtor und Melissa bittet den Spieler die Bedrohung zu vernichten. Unter dieser Gruppe befindet sich ein Xenon K, ein Zerstörer, dessen Feuerkraft dem Spielerschiff weit überlegen ist. Allerdings befinden sich in diesem Sektor drei Zerstörer der Völker, die sich dem Xenon K annehmen, der Spieler kann sich dann um die kleinen Begleitschiffe des Zerstörers kümmern.

Nach einem mehr oder weniger beherzten Eingreifen des Spielers bittet Melissa darum, alle feindlichen Schiffe im Xenon Sektor 534 nördlich von Getsu Fune zu zerstören. Diese Aufgabe wird alle fliegerischen Künste des Spielers beanspruchen, da sich in diesem Sektor unter anderem zwei Xenon K und zwei Xenon J befinden. Ist auch diese Aufgabe erledigt, bedankt sich Melissa beim Spieler und überlässt diesem den Orka, der seit dem Angriff der Perseus beschützt wurde, mitsamt an Bord befindlicher Ausrüstung und fünf Delphinen - ebenfalls mit voller Ausstattung. Die Perseus-Mission ist damit offiziell beendet und der Spieler kann das Spiel in gewohnter Weise fortsetzen, Getsu Fune und der neu entdeckte Xenon-Sektor bleiben passierbar.