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Der boronischeBarrakuda wurde als Nachfolger des veralteten Boron Aal entwickelt. Neben dem neuen Design wurde der Barrakuda mit einem leistungsfähigeren Generator ausgestattet, womit die Waffen-, Antriebs- und Frachtraumkapazität erhöht werden konnte. Seit der Barrakuda in Dienst gestellt wurde, setzen die boronischen Militärs keine Schiffe der alten Aal-Baureihe mehr ein.
In vielerlei Hinsicht ähnelt der Barrakuda dem Boron Mako der Klasse M4, da für beide Schiffe das selbe Konstrukteursteam verantwortlich war. Das war auch ein Grund dafür, dass die jeweiligen Vorgängermodelle Aal und Piranha kurz nacheinander aus der boronischen Flotte ausgegliedert und durch die neueren Modelle ersetzt wurden. Zum Barrakuda an sich ist zu sagen, dass es die bevorzugte Schiffsklasse der berühmten Saya Kho ist.
Der Barrakuda bietet eine ausgewogene Mischung aus Schildstärke (schwächer als zum Beispiel die Nova, aber stärker als die Mamba) und relativ hoher Geschwindigkeit bei trotzdem guter Bewaffnung. Im Vergleich mit der Nova schneidet der Barrakuda bei Schildstärke und der Geschützkanzel schlechter ab. Da die Kanzel aber ohnehin nur begrenzt von Nutzen ist, und auch zwei 25 MW-Schilde oft ausreichen, kann die deutlich höhere Geschwindigkeit des Barrakuda ein guter Grund sein, das Schiff zu kaufen. Noch dazu ist es in der höchsten Ausbaustufe ab Werk das günstigste aller M3-Jäger.
Da ein Jäger sowieso für das Handeln mit großen XL- und L-Waren nicht häufig benutzt werden dürfte, ist die Beschränkung auf die mittlere Containergröße zu verschmerzen.
Bereits vor dem Kauf sollte man sich bewusst sein, wie wenig Laserenergie der Barrakuda im Vergleich bietet: Nur 3.400 MJ (außer Angreifer) mit einer geringen Laderate stehen zur Verfügung. Da an einen Einsatz von vier Energieplasmawerfern nicht zu denken ist und auch längeres Feuern mit Partikelbeschleunigerkanonen den Generator überfordern kann, kommt einer sinnvollen Bewaffnung entscheidende Bedeutung zu, um nicht bereits im ersten Kampf durch Energiemangel aufgerieben zu werden. Für den Angriff auf eine kleine Piratenpatrouille bietet sich z. B. folgende Kombination an: 2x Alpha-EPW, 3x Alpha-PBK und 3x Beta-Pulsstrahler. Mit ersteren wird aus möglichst geringer Entfernung zunächst der gefährlichste Gegner der Gruppe ausgeschaltet (üblicherweise eine Nova) und anschließend mit den Partikelbeschleunigern das Feuer auf wendige M4-Jäger eröffnet, bevor sie sich hinter das eigene Schiff setzen können. Danach kann man die Schilde der verbleibenden M3 mit den Pulsstrahlern effektiv senken und sie mit kurzen EPW-Salven vernichten; gegen Piraten-Harrier ist der PS durch die hohe Projektilgeschwindigkeit ebenfalls sehr nützlich. Leider gelten letztere Aussagen nur für das Standardmodell; die vielleicht interessanteren Varianten Angreifer und Verteidiger müssen auf den Erschütterungsimpulsgenerator zurückgreifen. Üblicherweise in Geschützkanzeln von Großkampfschiffen eingesetzt, belegt er zwar ganze 25 Einheiten im Frachtraum und ist durch die langsame Feuerrate nicht ideal im Kurvenkampf, benötigt jedoch nur relativ wenig Energie und ist gegen schlechter gepanzerte Ziele mehr als wirkungsvoll. Der EIG kann als nichtkäufliche Waffe in einigen versteckten Kisten gefunden oder selten von zerstörten Piraten aufgesammelt werden.
Die für M3-Verhältnisse überdurchschnittliche Manövrierbarkeit ermöglicht im Zweifelsfall die Flucht, aber 50 MJ Schildleistung und die Abwesenheit einer Heckkanzel setzen dem Einsatz Grenzen. Auch wenn die beschränkte Leistungsfähigkeit des Lasergenerators nicht unbedingt für diesen Jäger spricht, bietet doch genau dieser Umstand die Möglichkeit, im Barrakuda die Eigenheiten des Kurvenkampfes zu erlernen. Die Gegner müssen sorgfältig beurteilt, ständig ein Auge auf die Energieanzeige geworfen und die für die jeweilige Situation optimalen Waffenbuchten gewählt werden. Mit dem Frachtraum muss ebenso sorgsam gehaushaltet werden, da vor allem beim Einsatz von Erschütterungsimpulsgeneratoren nur wenig Platz für notwendige Munition (Raketenabwehr und offensiver Einsatz) und Sprungenergie bleibt. Der Barrakuda ist in den meisten Versionen etwas günstiger als die Modelle der Konkurrenz, allerdings erhält man für den Aufpreis einen Gegenwert. Wer die Einschränkungen durch die geringe Laserenergie als zu aufwändig oder unsicher empfindet, dem sei die ähnlich schnelle und wendige Mamba der Split angeraten. Nova und Perseus besitzen neben einer Heckkanzel deutlich leistungsfähigere Generatoren und Schilde, während der Falke durch den großen Laderaum als gut geschützter Transporter für Waffen und High-Tech-Waren genutzt werden kann.
Der Barrakuda ist ein schlechter M3-Jäger. Die Schilde sind mit nur 50 MJ (Standard-Version) nicht ausreichend, der Frachtraum ist zu klein und er kann nur Transportklasse M tragen. Die Geschwindigkeit liegt allerdings im Durchschnitt. Die größte Schwäche stellt aber die Laserenergie dar, die nur etwas mehr als die Hälfte von dem beträgt, was in dieser Klasse normal ist. Für gewöhnlich würde man diesen Nachteil mit munitionsbasierten Waffen ausgleichen, wie z.B. EPK oder PK. Nur leider kann der Barrakuda weder die eine noch die andere tragen.
Als Kampfschiff ist er also denkbar ungeeignet und Aufklärer gibt es deutlich bessere. Der Preis von ~ 1,5 Mio. Cr. ist übertrieben, da man für 500.000 Cr. mehr die um Längen überlegene Nova Angreifer bekommt.
Fazit: Es gibt keinen Grund, den Barrakuda in seine Flotte zu integrieren, es sei denn, man ist ein solcher Fan boronischer Schiffsbaukunst, dass man über die Mängel hinwegsehen kann.