Benutzer:Schnobs/Sandkasten: Unterschied zwischen den Versionen

Aus X-Lexikon
Zur Navigation springenZur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
=Tips=
=Tips=
==Fernerkundung des Universums==
Problem: man kann Schiffen zwar aus der Ferne befehlen, irgendwohin zu gehen; aber dazu muß man den Zielort kennen. Wenn man anderen Schiffen als dem eigenen ein Sprungtor als Ziel zuweist, begeben sie sich zum Sprungtor und passieren es nicht.
Lösung 1: Am Schwarzen Brett die Sektorinformationen kaufen. Oft erhält man auch Informationen über weit entfernte Sektoren. Ein zusätzlicher Bonus ist, daß auf diesen Karten tatsächlich '''alles''' verzeichnet ist, auch weit abgelegene und/oder gut versteckte Stationen und Sprungtore, die man alleine nicht so ohne weiteres finden würde.
Lösung 2: Eigene Schiffe zu diesen weit entfernten Sektoren schicken; auf dem Hinweg durchqueren sie bereitwillig auch bislang unbekannte Sektoren.
Lösung 3: die Schiffe anweisen, einem anderen zu folgen. Auch dabei betreten sie bislang unbekannte Sektoren. Goner-Schiffen zu folgen ist ein Glücksspiel, mache fliegen quer durchs Universum, andere ziehen kleine Kreise. Einer Sektorpatroullie zu folgen erkundet meist so sechs bis acht Sektoren. Man kann auch gezielt einzelne Handelsschiffe auswählen, die gerade auf ein Sprungtor zufliegen.
Die Varianten 2 und 3 bringen zuallererst mal lediglich die Sektoren auf die Karte; Stationen werden nur verzeichnet, wenn man dem Schiff immer wieder über die Schulter guckt, d.h., die Karte des betreffenden Sektors aufruft, in dem sich das Schiff gerade befindet.


==...zum ersten M6==
==...zum ersten M6==
Zeile 16: Zeile 28:
Ein später dazugekaufter Split Elefant war hingegen als mobile Basis im Dauereinsatz; er folgte mir überall hin, und welcher Auftrag auch immer am schwarzen Brett aushing: im Elefant war das richtige Schiff griffbereit. Damit wurde auch die Korvette nahezu überflüssig, denn die meisten Kampfaufträge waren auch mit diesem oder jenem Jäger zu bewältigen, für Transportmissionen waren TS, TP und M5 vorhanden. Mit dem restlichen Raum konnte ich bei den Paraniden 20 Demeter auf einmal erwerben und dann Huckepack zum Einsatzort schaffen, oder gekaperte Schiffe zwischenlagern. Wozu die Beute zum Träger schicken? Einfach nur kurz warten, der Elefant mit 300m/s ist sehr schnell vor Ort, um sie abzuholen. Da kann man auch gleich eventuelle Ausrüstung abwerfen und später gebündelt losschlagen.
Ein später dazugekaufter Split Elefant war hingegen als mobile Basis im Dauereinsatz; er folgte mir überall hin, und welcher Auftrag auch immer am schwarzen Brett aushing: im Elefant war das richtige Schiff griffbereit. Damit wurde auch die Korvette nahezu überflüssig, denn die meisten Kampfaufträge waren auch mit diesem oder jenem Jäger zu bewältigen, für Transportmissionen waren TS, TP und M5 vorhanden. Mit dem restlichen Raum konnte ich bei den Paraniden 20 Demeter auf einmal erwerben und dann Huckepack zum Einsatzort schaffen, oder gekaperte Schiffe zwischenlagern. Wozu die Beute zum Träger schicken? Einfach nur kurz warten, der Elefant mit 300m/s ist sehr schnell vor Ort, um sie abzuholen. Da kann man auch gleich eventuelle Ausrüstung abwerfen und später gebündelt losschlagen.


Im Rückblick hätte ich mit dem Elefanten wohl auch alle Stationen errichten können. Muß er halt zweimal fliegen, was solls? Für die 5-6 Millionen Preisunterschied kann man sich eine Menge Sprungenergie leisten. irgendwann hätte ich mir dann wohl doch die Orca gegönnt, alleine des Komforts wegen; aber für den aufstrebenden Jungunternehmer sind Stellplätze wichtiger als viele Stationen auf einmal einladen zu können.
Im Rückblick hätte ich mit dem Elefanten wohl auch alle Stationen errichten können. Muß er halt zweimal fliegen, was solls? Für die 5-6 Millionen Preisunterschied kann man sich eine Menge Sprungenergie leisten. irgendwann hätte ich mir dann wohl doch die Orca gegönnt, alleine des Komforts wegen; aber für den aufstrebenden Jungunternehmer sind Stellplätze wichtiger als Platz für mehrere Stationen auf einmal.


Was der Albatros soll, habe ich bis heute nicht begriffen. Geplant war er wahrscheinlich als eierlegende Wollmilchsau, herausgekommen ist aber eine Mißgeburt, ein Krüppel, der mit keiner der Aufgaben so richtig fertig wird.
Was der Albatros soll, habe ich bis heute nicht begriffen. Geplant war er wahrscheinlich als eierlegende Wollmilchsau, herausgekommen ist aber eine Mißgeburt, ein Krüppel, der mit keiner der Aufgaben so richtig fertig wird.
==Kapern, Kapern, Kapern==
===Massenkapern===
Mit Schockwellengeneratoren kann man auch mit automatisch bedienten Geschützkanzeln oft ganz hervorragend Schiffe kapern. Eine genaue Erläuterung, warum das so gut funktioniert, erspare ich mir. Es funktioniert aber besserm wenn sich das Feuer auf mehrere Gegner verteilen kann: Aus einer Gruppe von zehn Angreifern bleiben oft mehr als die Hälfte übrig, ohne daß man selbst damit viel Mühe hätte.
Man benötigt: Geschützpersonal, einen SWG (Alpha genügt), eine möglichst schwache andere Waffe (Alpha-ISE oder PBK) sowie ein Schiff, das all das tragen kann. Also fast jeder Frachter. Ausstattung mit 25MW-Schilden wird wärmstens empfohlen, außerdem benötigt man noch Moskitos, um die Gegner zu provozieren.
Im Prinzip könnte das wohl auch mit einer Kombination aus Disruptoren und schwacher Waffe funktionieren, das habe ich aber niemals probiert.
===Ausrüstung===
Normalerweise bleibt nur selten Ausrüstung auf dem gekaperten Schiff übrig. Die große Ausnahme davon sind Khaak: Bei Xenon oder Piraten bleibt nur bei einem von fünf Schiffen überhaupt etwas übrig, Khaak-Laser haben aber eine Überlebenschance von etwa 30% bis 50% – vermutlich ein Kunstgriff der Entwickler, weil man sonst endlos Khaak kapern müßte, bevor man mal ein Schiff ausstatten kann.
Khaak-Laser bringen aber auch im Verkauf ein Vermögen. Ich persönlich habe es nicht übers Herz gebracht, jemals einen Beta-Kyonenemitter zu verkaufen. Stattdessen habe ich mir eine formidable Jägerstaffel aus Khaak Bombern zusammengestellt. Aber schon die kleinen Laser aus den Scouts bringen 800.000 Credits das Stück. Diese winzigen Schiffchen sind nicht nur eine vergleichsweise leichte Beute, sie bringen im Durchschnitt auch mehr Geld ein als jeder Orinoko. Viel mehr Geld.
Weil sie so zahlreich sind, muß man sich auch nicht wirklich Mühe geben: Einfach einem Schwarm eine kleine SWG-Dusche verpassen, ein paar Scouts ergeben sich immer, die anderen kann (und sollte) man dann rasch mit einer Wespe pro Gegner abspeisen.

Version vom 18. Januar 2007, 16:24 Uhr

Tips

Fernerkundung des Universums

Problem: man kann Schiffen zwar aus der Ferne befehlen, irgendwohin zu gehen; aber dazu muß man den Zielort kennen. Wenn man anderen Schiffen als dem eigenen ein Sprungtor als Ziel zuweist, begeben sie sich zum Sprungtor und passieren es nicht.

Lösung 1: Am Schwarzen Brett die Sektorinformationen kaufen. Oft erhält man auch Informationen über weit entfernte Sektoren. Ein zusätzlicher Bonus ist, daß auf diesen Karten tatsächlich alles verzeichnet ist, auch weit abgelegene und/oder gut versteckte Stationen und Sprungtore, die man alleine nicht so ohne weiteres finden würde.

Lösung 2: Eigene Schiffe zu diesen weit entfernten Sektoren schicken; auf dem Hinweg durchqueren sie bereitwillig auch bislang unbekannte Sektoren.

Lösung 3: die Schiffe anweisen, einem anderen zu folgen. Auch dabei betreten sie bislang unbekannte Sektoren. Goner-Schiffen zu folgen ist ein Glücksspiel, mache fliegen quer durchs Universum, andere ziehen kleine Kreise. Einer Sektorpatroullie zu folgen erkundet meist so sechs bis acht Sektoren. Man kann auch gezielt einzelne Handelsschiffe auswählen, die gerade auf ein Sprungtor zufliegen.

Die Varianten 2 und 3 bringen zuallererst mal lediglich die Sektoren auf die Karte; Stationen werden nur verzeichnet, wenn man dem Schiff immer wieder über die Schulter guckt, d.h., die Karte des betreffenden Sektors aufruft, in dem sich das Schiff gerade befindet.

...zum ersten M6

Eines vorab: Korvetten sind keine starken Kampfschiffe. In den Kanzeln steckt zwar eine Menge Feuerkraft, aber die Kanzeln zielen auch legendär schlecht. Am Ende dauern die Gefechte meist erheblich länger, als würde man sie im M3 selbst ausfechten. Die beiden großen Vorzüge der M6-Klasse sind a) schneller als die Jäger der jeweiligen Völker zu sein, sowie b) viel mehr aushalten zu können.

Der Adler ist supermächtig, aber einfach zu langsam; der Drache ist schön flott, aber zu empfindlich. Die Nemesis bietet eine Vernünftige Kombination von beidem und war auf Dauer die einzige Korvette, auf die ich auch später im Spiel immer wieder gerne umgestiegen bin. Die Möglichkeit, SWGs einsetzen zu können, sollte man nicht unterschätzen; durch ihre Flächenwirkung sind sie in Kanzeln oft wirkungsvoller als die eigentlich so viel schlagkräftigeren EPWs, die selten treffen.


...zum eigenen TL-Transporter

Die Modelle der Argonen und Boronen haben viel Stauraum, aber nur wenige Hangarplätze. Bei den Split- und Paranidenschiffen verhält es sich gerade umgekehrt. Der Teladi Albatros schließlich hat weder Laderaum noch Stellplätze, aber kann viel mehr Waffen tragen.

Mein erster TL war ein Boron Orca, aber der kann nur Stationen bauen und sonst nichts. Die meiste Zeit stand er nur herum und wartete auf einen Einsatz. Akeelas Leuchtfeuer hat sich als guter und sicherer Standort erwiesen; so nebenbei kann man dort auch in großen Mengen billige Energiezellen einkaufen, als Sprungenergie und Erstausstattung für neu errichtete Stationen.

Ein später dazugekaufter Split Elefant war hingegen als mobile Basis im Dauereinsatz; er folgte mir überall hin, und welcher Auftrag auch immer am schwarzen Brett aushing: im Elefant war das richtige Schiff griffbereit. Damit wurde auch die Korvette nahezu überflüssig, denn die meisten Kampfaufträge waren auch mit diesem oder jenem Jäger zu bewältigen, für Transportmissionen waren TS, TP und M5 vorhanden. Mit dem restlichen Raum konnte ich bei den Paraniden 20 Demeter auf einmal erwerben und dann Huckepack zum Einsatzort schaffen, oder gekaperte Schiffe zwischenlagern. Wozu die Beute zum Träger schicken? Einfach nur kurz warten, der Elefant mit 300m/s ist sehr schnell vor Ort, um sie abzuholen. Da kann man auch gleich eventuelle Ausrüstung abwerfen und später gebündelt losschlagen.

Im Rückblick hätte ich mit dem Elefanten wohl auch alle Stationen errichten können. Muß er halt zweimal fliegen, was solls? Für die 5-6 Millionen Preisunterschied kann man sich eine Menge Sprungenergie leisten. irgendwann hätte ich mir dann wohl doch die Orca gegönnt, alleine des Komforts wegen; aber für den aufstrebenden Jungunternehmer sind Stellplätze wichtiger als Platz für mehrere Stationen auf einmal.

Was der Albatros soll, habe ich bis heute nicht begriffen. Geplant war er wahrscheinlich als eierlegende Wollmilchsau, herausgekommen ist aber eine Mißgeburt, ein Krüppel, der mit keiner der Aufgaben so richtig fertig wird.


Kapern, Kapern, Kapern

Massenkapern

Mit Schockwellengeneratoren kann man auch mit automatisch bedienten Geschützkanzeln oft ganz hervorragend Schiffe kapern. Eine genaue Erläuterung, warum das so gut funktioniert, erspare ich mir. Es funktioniert aber besserm wenn sich das Feuer auf mehrere Gegner verteilen kann: Aus einer Gruppe von zehn Angreifern bleiben oft mehr als die Hälfte übrig, ohne daß man selbst damit viel Mühe hätte.

Man benötigt: Geschützpersonal, einen SWG (Alpha genügt), eine möglichst schwache andere Waffe (Alpha-ISE oder PBK) sowie ein Schiff, das all das tragen kann. Also fast jeder Frachter. Ausstattung mit 25MW-Schilden wird wärmstens empfohlen, außerdem benötigt man noch Moskitos, um die Gegner zu provozieren.

Im Prinzip könnte das wohl auch mit einer Kombination aus Disruptoren und schwacher Waffe funktionieren, das habe ich aber niemals probiert.

Ausrüstung

Normalerweise bleibt nur selten Ausrüstung auf dem gekaperten Schiff übrig. Die große Ausnahme davon sind Khaak: Bei Xenon oder Piraten bleibt nur bei einem von fünf Schiffen überhaupt etwas übrig, Khaak-Laser haben aber eine Überlebenschance von etwa 30% bis 50% – vermutlich ein Kunstgriff der Entwickler, weil man sonst endlos Khaak kapern müßte, bevor man mal ein Schiff ausstatten kann.

Khaak-Laser bringen aber auch im Verkauf ein Vermögen. Ich persönlich habe es nicht übers Herz gebracht, jemals einen Beta-Kyonenemitter zu verkaufen. Stattdessen habe ich mir eine formidable Jägerstaffel aus Khaak Bombern zusammengestellt. Aber schon die kleinen Laser aus den Scouts bringen 800.000 Credits das Stück. Diese winzigen Schiffchen sind nicht nur eine vergleichsweise leichte Beute, sie bringen im Durchschnitt auch mehr Geld ein als jeder Orinoko. Viel mehr Geld.

Weil sie so zahlreich sind, muß man sich auch nicht wirklich Mühe geben: Einfach einem Schwarm eine kleine SWG-Dusche verpassen, ein paar Scouts ergeben sich immer, die anderen kann (und sollte) man dann rasch mit einer Wespe pro Gegner abspeisen.