Xenon Hub

Aus X-Lexikon
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Der Xenon-Hub ist eine einzigartige Raumkonstruktion der Xenon, die in einem unbekannten Sektor liegt. Der Hub verfügt über drei Sprungtor-Paare die zwischen jede beliebige Torverbindung geschaltet werden können. Somit kann selbst die Reisezeit zwischen den entferntesten Sektoren auf nur zwei Sprünge reduziert werden. Dies eröffnet sowohl große wirtschaftliche als auch militärische Möglichkeiten.

Geschichte

Wann der Hub erbaut wurde ist unbekannt, ebenso wie der Grund für die Aufgabe dieses mächtigen Werkzeugs. Er scheint jedoch bereits vor sehr langer Zeit errichtet worden zu sein. Entwickelt wurde der Hub offensichtlich als zentraler Transitpunkt für Xenon-Schiffe, die mit dessen Hilfe innerhalb kürzester Zeit weit entfernte Systeme erreichen können ohne auf lange Flugrouten angewiesen zu sein.

Um diesen Zweck erfüllen zu können, ist der Hub mit beeindruckenden Technologien ausgestattet. So verfügt der Hub über sechs voll funktionsfähige Sprungtore die zu drei Paaren zusammengeschlossen sind. Gespeist wird diese offensichtlich sehr energiefressende Apparatur anscheinend von dem neben dem Hub befindlichen Stern, der über riesige Leitungen mit dem Hub verbunden ist.

Wie die Xenon dazu fähig waren eine solch fortschrittliche Technologie zu entwickeln ist unbekannt. Ob noch weitere - eventuell sogar aktive - Hubs existieren ist ebenfalls nicht bekannt.

Aussehen

Der Xenon-Hub ist eine gigantische Raumstation, die in etwa die Form (jedoch auch nur die Form) einer Xenon Station aus X³: TC hat. Der innere Bereich, durch den die Schiffe fliegen, ist sowohl im Durchmesser als auch in der Höhe groß genug, um theoretisch eigene Fabriken aufzustellen. Die Station hat, insofern man es so bezeichnen kann, unglaublich dicke "Wände", sodass die Außengröße gigantisch ist.

Unten ist ein Kabel bzw. Schlauch mit der Dicke von 4 TLs zu sehen; ebenfalls ist ein großer Ring zu sehen, durch den Kabel verlaufen. Dieser Ring wird außerhalb von der Station tangiert. Oben und unten kann man einen Fluss von Sonnenplasma sehen. Dieses wird von zwei Kabelsträngen direkt aus der Sonne gefördert. Es gibt in dem Sektor 6 Sprungtore á 3 Paare, die auf Befehl des Spielers (und unter Verwendung von 50.000 Energiezellen; in Albion Prelude 10.000 Energiezellen) zu einem beliebigen Sprungtor eine Verbindung herstellen.

Die Andockstelle des Hubs, die vom Bordcomputer als eigentlicher Hub wahrgenommen wird, ist eine aus zwei Kugeln bestehende Struktur tief im Innern der Anlage. An ihm können bis zu 25 kleinere Schiffe sowie 1 Großkampfschiff andocken.

Nutzen

Sprungtor-Hub

Hauptsächlich erfüllt der Hub die Funktion eines Sprungtor-Knotenpunkts mit dem man weit entfernte Sektoren in kürzester Zeit erreichen kann ohne auf einen Sprungantrieb angewiesen zu sein.

Beispielsweise wird eins der drei Sprungtor-Paare zwischen Königstal und Rolks Reich geschaltet. Ein zweites Sprungtor-Paar wird zwischen Firmenstärke und Glänzender Profit geschaltet und das letzte wird nach Ketzers Untergang und Asteroidengürtel geschaltet. Nun kann man von Königstal in nur zwei Sprüngen den Asteroidengürtel erreichen. Außerdem kann man mit geringem Energieverbrauch zwischen manchen Sektoren springen, je näher man sich an dem Hub befindet, da der Antrieb sich nun die kürzeste Route aussucht. Vor allem den Händlern, sowohl eigenen als auch denen der KI, erleichtert man das Reisen unter Umständen.

Ein neuer Nachteil, den man kinderleicht kompensieren kann, sind Piraten und Xenon, die womöglich von der neuen Abkürzung Gebrauch machen wollen. Vorbeugen lässt sich diese Tatsache durch eine Osaka mit der bestmöglichen Ausstattung, oder wer sich weniger Arbeit machen will, der kauft besser einen Boreas. Generell schadet es nicht, ein paar Sektorwachen aufzustellen.

Ausrüstungsdock

Neben der Funktion eines Sprungtor-Knotenpunkts hat der Hub auch einen weiteren Nutzen: Er verhält sich wie ein gigantisches Ausrüstungsdock, in das nicht nur jede Art von Ware eingelagert werden kann, sondern auch in großen Mengen, die für ein normales Ausrüstungsdock unmöglich wären. Mit einem auf Einkauf beschränkten Handelsvertreter kann man so sehr komfortabel eine größere Menge an Raketen, Waffen und Schilden zur Schiffsausrüstung und für Firmenmissionen (Raketen) bereithalten.

Erhalt

X³: TC

In X³: TC erhält der Spieler den Hub im Laufe des Boron-Plots. Nach und nach muss der Spieler in dem Plot Wahnsinnsmengen an Ressourcen liefern, damit der boronische Forscher Mahi Ma die Station wieder zum Laufen bringt. Das ist jeweils in Abschnitte unterteilt, sodass nach jeder vollständigen Lieferung von mehreren Rohstoffen ein Torpaar mehr funktioniert. Man kann nach vollständiger Reparatur mithilfe dieser Anlage große Distanzen im Raum zurücklegen.

X³: AP

In X³: AP erhält der Spieler den Hub im gleichnamigen Plot, der nach dem Abschluss des "Albion Prelude"- bzw. "Loose Enden"-Plots gestartet werden kann. Neben einem Boronen-Rang von mindestens "Wächter der Königin" ist es außerdem nötig das Atreus-Hauptquartier entdeckt zu haben.

Sonstiges

  • Warnung: Bis vor dem Patch 2.7 kollidierten Großkampfschiffe beim Abdocken per Autopilot fast jedes Mal mit dem Hub und wurden dabei zerstört! Mit Patch 2.7 wurde dieses Problem behoben.
  • Wer viel Zeit im Hub-Sektor verbringt, dem wird sicher die Hintergrundmusik aufgefallen sein, welche einzigartig ist. Man findet sie im Soundtrack-Verzeichnis des Spiels unter dem Namen: 08302.mp3.

Bildergalerie

X³: TC

Die Andockstelle des Xenon-Hubs
2 von 6 Sprungtoren
Das Doppel-Sternsystem von dem die Energie abgezogen wird
Der Plasmastrom vom Stern zum Hub

Weitere Bilder aus X³: TC

Xenon Hub
Xenon Hub vor dem Stern
Xenon Hub Seitenansicht
Xenon Hub von oben