X³: Reunion

Aus X-Lexikon

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Spiel-Info
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Titel:X³: Reunion
Entwickler:Egosoft
Publisher:Deep Silver
Veröffentlichung:2005


X³: Reunion ist der vierte Titel der X-Reihe, dem das gesamte X-Lexikon gewidmet ist. Die Weltraumsimulation ist der Nachfolger des Spiels X²: Die Bedrohung und greift dessen Aufbau und Story auf, ist aber grafisch komplett überarbeitet. Der Spieler sitzt stets in einem Raumschiff, dem die Kamera entweder folgt oder aus der Position eines Cockpits über die Nase guckt. Die Cockpits selbst jedoch wurden für X³ aus dem Spiel entfernt und können nur durch eine Modifikation der Spieldateien wieder eingefügt werden.

Aus dieser Pilotenperspektive hat der Spieler die Möglichkeit, entweder durch Handel Geld zu verdienen, oder im Kampf andere Schiffe zu kapern bzw. zu zerstören, um an deren Ladung zu kommen.

Spielablauf

Spielperspektive X³
Stationsdesign

Das Spiel kann grob in die Storyline und die Endlosphase eingeteilt werden, wobei beide sich auch abwechseln können (und müssen). Durch verschiedene Spielstarts können die Startvoraussetzungen und damit die Schwierigkeit des Einstieges angepasst werden. Einige Spielstarts deaktivieren die Storyline auch komplett und sind nur als Endlosspiele konzipiert. Im Laufe des Spiels werden weitere Spielstarts für einen Neuanfang freigeschaltet.

Die Karte des Universums ist in Sektoren aufgeteilt, die durch sogenannte Sprungtore verbunden sind. Nur durch diese Nadelöhre kommt man von einem Ort zum anderen - sofern man sich nicht den Sprungantrieb leisten kann, der mit ein wenig Energie auch weitere Distanzen überbrücken kann. Die einzelnen Sektoren sind mit Schiffen und Stationen gefüllt, haben meist einen oder zwei Planeten und eine eigene Geschichte, die in der Galaxiekarte gelesen werden kann.

Neben dem Handel und dem Kampf ist vor allem die Fernsteuerung von Schiffen und Raumstationen ein erträglicher Broterwerb. So ist der fortgeschrittene Spieler einen Teil seiner Zeit damit beschäftigt, in der Sektorkarte seine Universumshändler zu überwachen, eigene Stationen zu konfigurieren und seine Flotten zu navigieren. Gerade weil es ihm aber freigestellt ist, ob er seine Credits lieber mit ferngesteuertem Handel oder persönlichem Kapern verdient, oder ob er Missionen an öffentlichen Newsbrettern annimmt und durchführt, ist im freien Spiel jeder Spielernatur ein Weg gegeben. Die Möglichkeit, eigene Stationen zu großen Komplexen zusammenzufassen, unterscheidet X³ signifikant von seinen Vorgängern.

Storyline

Wie im Vorgänger spielt man Julian Gardna, den Sohn von Kyle W. Brennan, den man im ersten X-Spiel verkörperte und im zweiten rettete. Der Krieg mit den Khaak hat die argonische Flotte sehr geschwächt, und plötzlich taucht eine Waffe auf, die alles Leben in der Galaxie auslöschen kann. Es ist die Aufgabe des Spielers, diese Waffe zu finden und zu verhindern, dass sie aktiviert wird. Wie in den Vorgängern sucht man zudem noch immer die Sprungkoordinaten der Erde.

Scripting und Modding

Im Gegensatz zu anderen Spielen stellt X³ jedem Spieler einen mächtigen Script-Editor zur Verfügung, mit dem das Spiel tiefgreifend beeinflusst werden kann. Außerdem sind die Grafiken der Schiffe und weitere wichtige Dateien von außen zugänglich, sodass das Modifizieren des Spiels sehr einfach ist. Die Version 2.5 von X³ fügt zudem den Mission Director hinzu, der Missionen ermöglicht, die in diesem Spiel ausschließlich von der Community geschrieben werden. So entstanden eine große Anzahl von Scripts, von Fans geschriebenen Erweiterungen, die dann etwa im Bonuspack an Nicht-Scripter weitergetragen wurden, und Mods wie der XTended-Mod, welcher sogar in großen deutschen Computerzeitschriften als Bonus-Software vertrieben wurde.

Versionen und Patches

Die aktuelle Version des Spiels ist X³ V2.5. Diese Version bringt ein Jahr nach dem letzten Update, das unter dem Begriff Bala Gi-Forschungsmissionen bekannt wurde, kleinere Verbesserungen für den Script-Editor, eine Alpha-Version des Mission Directors und das Feature Uplink, mit dem Spieler eine Statistik aus ihrem aktuellen X³-Spiel extrahieren und auf einer Online-Seite mit den Statistiken anderer Spieler vergleichen können.

Die Firma Linux Game Publishing vertreibt eine für Linux portierte Version.

Systemanforderungen

  Betriebssystem CPU RAM Grafik HDD
Minimum Windows 98SE/Me/2000/XP 1,7 GHz 512 MB DirectX-9-kompatible 3D-Grafikkarte (128 MB RAM, PixelShader 1.3) 2 GB
Empfohlen Windows XP 2,4 GHz 1024 MB DirectX-9-kompatible 3D-Grafikkarte (256 MB RAM, PixelShader 2.0) 4 GB

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