Walkthrough Bala Gi Forschungsmissionen

Aus X-Lexikon
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Achtungzeichen.gif Achtung: Wie in jedem Spiel, besteht auch in der X-Reihe ein Großteil des Spielspaßes in den überraschenden Wendungen der Storyline. Eine Komplettlösung kann daher den Spielspaß gründlich verderben. Wir haben aus Gründen der Lesbarkeit auf Spoiler verzichtet, trotzdem empfehlen wir, diese Hilfe nur im Notfall zu konsultieren. Es kommt Eurem Spaß zugute!

Eingehende Nachricht...

Voraussetzungen

  • Mindestens 10 Stunden Ingame-Zeit.
  • Guter Rang bei den Boronen, kein Feind der Split oder Paraniden
  • Man muss mindestens eine Station besitzen
  • Man muss mindestens fünf Millionen Credits haben

Die Missionen starten sowohl im normalen Storyline-Spiel als auch im storylosen Modus, nachdem man

  1. Das X³: Reunion Update 2.0 installiert hat,
  2. Die Voraussetzungen erfüllt und
  3. Ein wenig gewartet hat.

Beginn der Mission

Schiffswerft in Königstal

Erfüllt man die Voraussetzungen, bekommt man irgendwann eine Nachricht: Man wird gebeten, nach Königstal zur Schiffswerft zu kommen und für die Bala Gi Research Inc. einige Aufträge zu erledigen, die nicht jeder beliebige Pilot einfach schaffen kann. Als Belohnung wird das Spielerhauptquartier in Aussicht gestellt! Von Argon Prime aus liegt Königstal wie folgt: W, N, N, N.

STL X3 BGW013.jpg


Mission 1

BGFM 1st Message.png
Ein Pirat greift an,...
...überlebt den Angriff aber nicht.

In der ersten Mission muss man einige Asteroiden in Rolks Los scannen, von denen seltsame Strahlung ausgehen soll. Rolks Los ist von Königstal über (O, O, O, S) zu erreichen. Man braucht einen Mineralienscanner, der an jedem gut sortierten Ausrüstungsdock zu finden ist.

Das Scannen selbst ist relativ einfach, da der Sektor so viele Asteroiden nicht hat. Bis auf 10 km muss man an den gewählten Brocken heranfliegen, dann kann man mit i den Scan durchführen. Sobald man den einen Asteroiden gescannt hat, taucht ein Pirat in einem M4 Perikles auf, der nicht möchte, dass die Ergebnisse des Scans an die Öffentlichkeit gelangen. Selbst mit einem durchschnittlichen Kampfschiff und mittelmäßigen Fähigkeiten sollte er abzuwimmeln sein. Hat man die zwei richtigen Asteroiden gescannt, findet man heraus, dass sie aus Nividium bestehen - ein ausreichendes Ergebnis, das an der Schiffswerft in Königstal mit Freude aufgenommen wird, sobald man dorthin zurückgekehrt ist. Wie auf der Karte deutlich wird, sind übrigens die zwei Asteroiden westlich des Nordtores die betreffenden Ziele.

Das Scannen der zwei Asteroiden ergibt:...
...Sie sind aus Nividium!

Mission 2

Schiffswerft in Familienstolz
Schiffswerft in Paranid Prime

Hier ist die Aufgabe, Baupläne für bestimmte Schiffe von Königstal nach Familienstolz und Paranid Prime in die Schiffswerften zu bringen. Hat man diese Aufgabe erfüllt, werden die Schiffe der Klasse M3+ dort produziert: In Familienstolz kann man nun die Split Chimäre erwerben, in Paranid Prime die Paranid Medusa, und zusätzlich in Argon Prime die Argon Eklipse. Von Königstal ist Familienstolz über O, O, O, O, O, O, S, S, O zu erreichen, Paranid Prime von dort über W, S, S, S, S, W, W, N, W, S, W, W. Zurück nach Königstal geht es über W, N, N, N, N, N, N. Dass die Empfangsdamen der Split und Paraniden extrem gereizt auf die angebliche Verzögerung reagieren, ist übrigens normal und nicht weiter tragisch. Selbst mit Sprungantrieb ist man bei den Split ganze zwei Wochen zu spät. Die Pläne müssen nicht extra ge- oder entladen werden, es reicht, an den Schiffswerften zu docken...

Mission 3

Standort des Königlichen Forschungszentrum der Boronen in Breiter Graben
Xenon Sektor 347...
...überlebt!

In Breiter Graben (Von Paranid Prime: O, O, S, S, S, O, O, O, O, O) wird man auf dem Königlichen Forschungszentum der Boronen erwartet. Die Bala Gi Research Inc. vermisst nämlich einen ihrer wichtigsten Mitarbeiter, der zuletzt auf der Yacht des Pontifex Maximus Paranidia gesehen wurde und die Pläne für das ersehnte Hauptquartier in der Tasche hat. Also muss man nach Breiter Graben reisen und mit dem Boronen Gululu Nu sprechen.

Allerdings ist Gululu Nu ein extrem misstrauischer Borone, und man muss sich sein Vertrauen erst halsbrecherisch verdienen: Genau in der Mitte des Xenon Sektor 347 muss ein Erweiterter Satellit platziert werden. Hat man dieses Bravourstück gemeistert, kommt man an weitere Informationen - man erfährt den vermutlichen Aufenthaltsort des vermissten Mitarbeiters.

Der Satellit darf nicht zu weit entfernt von der Sektormitte abgeworfen werden, sonst wird man durch eine Nachricht darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Satellit nicht nah genug am Zentrum positioniert wurde. Das ist beispielsweise der Fall, wenn man in den Sektor eintritt, den Satelliten auswirft und direkt zurückfliegt.

Lösungsvorschlag 1:
1.: Man rüstet ein Schiff (Kampfschiff, z.B. Argon Zentaur aus. Packliste:


2.: Man springt nach Achtzehn Milliarden oder Grüne Schuppe und speichert. (Breiter Graben -> Achtzehn Milliarden: O, N, O, N, O)
3.: Man betritt den Sektor und steuert sofort nach unten, um den Horden am Sprungtor zu entgehen. Dann fliegt man unter Einsatz der Steuerdüsen schnellstmöglich etwas mehr als eine Duplex-Scanner-Reichweite unter der Ekliptik bis hin zur Sektormitte. Auf Feindbeschuss reagiert man nur, wenn es sein muss.
4.: Man speichert.
5.: Man taucht auf; versucht, die Sektormitte zu finden (Koordinaten rechts unten in der Sektorkarte . eingeblendet!), oder gibt seinem Schiff (z-Rechts-Enter-Enter-?) den Befehl, zur Sektormitte zu fliegen (Mausklick tut es auch). Dort (Umkreis 100 m) wirft man den Satelliten aus und aktiviert sofort den Sprungantrieb (Shift-J), um aus dem Sektor zu kommen.

Hinweis:
Das Standardmodell der Argon Nova eignet sich für diese Mission sehr gut. Die 75 MJ Schildleistung halten dem PIK-Feuer der GKS im ersten Moment stand, bis man einen großen Bogen unter der Ekliptikebene geflogen ist. Wenn man alle Xenon auf über 8 km Entfernung hält, ist man sicher. Den Satellit wirft man ab, wenn man unter der Xenon-Station auftaucht und die Entfernung zur Mitte ca. 8 km beträgt.

Lösungsvorschlag 2:
Alternativ kann man es auch mit einem schnellen M4 oder M5 versuchen. Es sollte voll getunt sein und mindestens einen Erweiterten Satelliten enthalten. Ein Sprungantrieb und Energiezellen sind optional. Achtung: Diese Methode empfiehlt sich nur, wenn man ein guter Pilot ist.

Nach dem Betreten des Sektors muss man dem Beschuss ausweichen. Wenn man den Sperrgürtel der Xenon durchstoßen hat, macht man sich zum Sektor-Zentrum auf. Da dort nur wenige bis keine Feindschiffe sind, kann man für den Autopiloten den Befehl "Gehe zu Position..." verwenden. Um wieder zu entkommen hat man die Wahl: Sprungantrieb oder man schlängelt sich an Dutzenden Feindschiffen vorbei.

Mission 4

Sonnenkraftwerk in Profitabler Handel

Der Mitarbeiter soll in einem Sonnenkraftwerk (Größe L) in Profitabler Handel (N, O, O, O, O, S, O, O, O, O) Energiezellen gekauft haben. Nun soll man ihn dort suchen. Der Besitzer dieser Station, den man entweder per Kommunikationssystem oder beim Landen in der Station kontaktiert, will aber erst einen Gefallen erledigt haben, bevor er weiter plaudert: Einer seiner Kristalltransporte wird regelmäßig am Westtor von Piraten überfallen, man möge das Schiff doch bitte beschützen.

Tipp: Man sollte vom Sonnenkraftwerk direkt ans Westtor springen, damit man rechtzeitig am Frachter ist.
Alternativ kann man vorsorglich ein paar M3 bzw. ein M6 am Westtor in Position gehen lassen.

Tipp: Wenn man einen M5 benutzt, kann man den Frachter ganz einfach beschützen: Man bricht sofort zum Westtor auf, und sobald die Piraten auftauchen, verpasst man jedem einen Moskito. Dadurch vergessen sie den Frachter und wollen nur noch Dich umbringen.

Nachdem man die zu erwartende Attacke durch drei Jäger der Piraten abgewehrt hat, ist der Besitzer des SKWs endlich bereit, die Information weiterzugeben: Der Mitarbeiter ist wirklich auf der Yacht des Pontifex Maximus Paranidia, und die ist nun in einem unbekannten Sektor (S, S, W, S) jenseits von Mahlstrom, sollte sie das Sprungtor dorthin gefunden haben.

Tipp: Das Tor im ersten unbekannten Sektor (westlich von Mahlstrom) zum zweiten unbekannten Sektor ist vermint. Wenn man ein Begleitschiff mit weitreichenden Waffen hat, kann man diesem einfach den Befehl "Vernichte alle Feinde" geben und es wird die Minen suchen und zerstören. Alternativ kann man sie mit der Zielerfassung im Suchmodus selbst aufspüren.

Mission 5

An jedem Sprungtor speichern!
Die Yacht des Paraniden
Lage der Sprungtore im unbekannten Sektor westlich von Mahlstrom

Auch in Mahlstrom lauern einige böse Piraten, die jedoch nach Waffeneinsatz bald zurückweichen müssen. Durch das Westtor von Mahlstrom (181 km westlich der Sektormitte, also sehr weit draußen) und das Südtor des folgenden unbekannten Sektors, das links unten in der Sektorecke liegt, gelangt man in den Sektor, in dem auch der vermisste Mitarbeiter sein soll.

Im Südosten, weit außerhalb der Sektormitte, aber auf Höhe der Ekliptik, gibt es eine Ansammlung von ausrangierten Schiffen. Sie sind zwar alle schwer beschädigt, können aber übernommen und abtransportiert werden. Unter diesen Schiffen ist auch die gesuchte Yacht, ein M7. Diese kann leider nicht übernommen werden, was den Ablauf der folgenden Mission erheblich erschwert.

Die Schiffe sind zwar schwer beschädigt, können aber - abgesehen von einigen mit unfreundlichen Piloten (!) besetzten Schiffen - übernommen werden. Die Schiffe können dann, wenn man das Spielerhauptquartier besitzt, dort für die Baupläne auseinandergebaut werden. Gerade für das Blitz, das man hier findet, ist das sehr vorteilhaft.

Das M7 muss mit einem Traktorstrahl abgeschleppt werden. Hierfür empfiehlt sich wegen der starken Schilde ein M6. Sobald man das M7 im Schlepp hat, tauchen regelmäßig Piraten auf. Als Eskorte empfehlen sich mehrere M3, sowie ein M6 oder TL.

Da die übernommenen Schiffe so verwundbar sind, sollte man sie entweder erst später übernehmen, in einen Träger verladen, oder man lässt sie hinter der Flotte herfliegen.

Hinweis:
Falls man noch keine Korvette besitzt, auf der man einen Traktorstrahl montieren kann, bietet es sich an die Paranid Nemesis auf dem Schiffsfriedhof zu übernehmen und wegspringen zu lassen. Triebwerkstuning, Traktorstrahl, ein Alpha EPW für die Kanzel und drei 125 MJ-Schilde sind lohnende Investitionen für dieses Schiff um die nächste Mission zu bestehen.


Lage des Schiffsfriedhofs im Zielsektor


Mission 6

Angriff einer Piratenhorde im unbekannten Sektor
Zurück in Profitabler Handel

Da man die Yacht nicht übernehmen kann, muss nun der Traktorstrahl ran, den es in Herzogs Vision oder in Zwei Welten zu kaufen gibt: Die Yacht muss "zu Fuß" zur Schiffswerft nach Profitabler Handel geschleppt werden. Immer wieder kommt es zu Angriffen durch Piraten, die ebenfalls Interesse an der Yacht haben: Sobald man die Yacht im Schlepptau hat, greift die erste Horde an, die aus den besetzten, stillen Schiffen auf dem Schiffsfriedhof besteht. In Mahlstrom kommt dann der nächste Mob vorbei. Erst, wenn man - ohne Landecomputer - an der Schiffswerft in Profitabler Handel angedockt hat, ist man sicher.

Als Belohnung ist man nun nicht nur dem Hauptquartier ein Stück näher, man erhält auch das M7, das zudem mit Waffen ausgestattet ist und einer gründlichen Reparatur unterzogen wird. Auf dem Rückweg, den man in diesem Schiff antreten sollte, kommt der installierte Sprungantrieb zum Tragen, der nur noch an einem der SKWs mit Energiezellen befüllt werden muss.

Hinweis zum Abschleppen der Yacht durch Sprungtore:

  • Zuerst ist die Yacht mit dem Traktorstrahl zu erfassen.
  • Danach gibt man dem ziehenden (eigenen) Schiff den Befehl "Fliege in Sektor ..." oder "Fliege zu Position ...".
  • Nachdem man das Sprungtor durchquert hat, macht man nichts, bis die Yacht das Sprungtor auch passiert hat (außer SINZA laufen lassen).


Mission 7

Mikrochips...

Und wieder muss man nach Königstal zur Schiffswerft. Dort kommt dann der nächste Auftrag: Man muss eine argonische Handelsstation (!) besorgen. Dafür hat man zwar genug Zeit, das Gerät kostet aber doch einen Haufen Geld. Als kleine Unterstützung bekommt man ein M3+, den man sich selbst auswählen darf.

Sobald man die Handelsstation besorgt und zurück nach Königstal gebracht hat, muss man nur noch eine kleine Schwierigkeit meistern, bis man das SHQ in Empfang nehmen darf: Es gilt, 30 Quantumröhren, 20 Mikrochips und – hier ist der Haken – 15 Einheiten Nividium zu beschaffen. Man erinnere sich an dieser Stelle an die erste Bala-Gi-Mission. Aber auch das kann man schaffen, und schon bald darf man sein eigenes Hauptquartier in Empfang nehmen und sich über die Platzierung Gedanken machen.

Siehe auch