United Space Command

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Die Heimat des USC:
Die Erde

Das USC ist die Raumflotte der Erde. Sie wurde 2059 gegründet und hat den Auftrag, die Erde, ihre Kolonien und die Bewohner vor Gefahren zu beschützen. Operationsraum ist die Erde und ihr Sonnensystem. Es erfüllt alle möglichen Aufgaben von der Bergung havarierter Schiffe über humanitäre Hilfeleistung bis hin zur Verfolgung von Terroristen.

Das USC besitzt Basen im ganzen Sol-System. Es besteht aus mehreren Flotten, hunderten von Schiffen und tausenden von Menschen. Der Sitz ist in der Stadt Milano auf der Erde.

Geschichte

Anfänge

Kurz nach der Entdeckung des Sprungtorprinzips und der interplanetaren Raumfahrt baute die Menschheit die ersten Sprungtore. Während eines zum nächstgelegenen Sonnensystem (Alpha Centauri) geschickt wurde (was 78 Jahre dauern sollte), dachte man über eine eigene Raumflotte nach, die die Erde schützen und verteidigen sollte. Als das Erdsprungtor nach einer Fehlkalibrierung fremde Singularitäten im Tiefraum anwählte, war der Beweis erbracht, dass es fremde Sprungtore im Weltall gab, und somit auch mindestens eine außerirdische Zivilisation.

Somit wurde das Budget bereitgestellt. Das erste Schiff wurde 2059 bereitgestellt. Weitere sollten die Werft verlassen. An das Risiko eines wirklichen außerirdischen Angriffs glaubte jedoch niemand, abgesehen von paranoiden Militärminderheiten.

Erforschung des Weltraums

Die unbemannten Sensordrohnen, die man durch die Alien-Raumtore geschickt hatte, fanden dutzende Sektoren vor. Die Messergebnisse waren aber zu ungenau, also entschied man sich, so bald wie möglich eine bemannte Expedition zu starten. Bald darauf startete die USC Winterblossom unter dem Kommando von Captain René Farnham von der Erde. Bei ihrer Reise durch die außerirdischen Tore entdeckte man viele hundert Systeme. Die Messergebnisse waren so umfangreich, dass man sich entschied, die Mission zu verlängern.

Kolonisation

Nach der Rückkehr der Winterblossom zur Erde entschloss man sich wegen der schnell wachsenden Population auf der Erde, mit der Kolonisation fremder Planeten zu beginnen. So sandte man riesige Maschinen aus, die Terraformer, die fremde Planeten für menschliche Verhältnisse bewohnbar machen sollten.

Jahre 2099-2145

In diesen Jahren blühte die Menschheit auf. Niemand musste mehr hungern, die weltweite Arbeitslosigkeit betrug unter 6 %. Die Flotte der Erde jedoch befand sich auf dem Tiefstand, da sie niemand benötigte. Die Schiffe hingen in einem Orbit um die Erde herum, ein paar fast betriebsunfähig, andere unterbewaffnet. So fand sich die Flotte der Erde völlig unvorbereitet vor, als der Terraformer-Angriff auf die Kolonien begann.

Der Terraformer-Krieg

Der Angriff der Terraformer

Die Terraformer waren regelmäßig upgedatet worden. Als man ihnen jedoch den Befehl zur Selbstzerstörung geben wollte, schlug das Update fehl. Man hörte jahrelang nichts mehr von ihnen, bis sie über den Kolonien der Erde auftauchten, um diese zu terraformen. Sie nahmen keine Rücksicht auf die Menschen, sondern wollten alle Hindernisse beseitigen, um ihrer Aufgabe zu folgen – zu terraformen.

Als sie über der Erde auftauchten, konnte man sich nicht verteidigen, sodass man die erste Schlacht über dem Mars verlor. Die Terraformer richteten unglaubliche Schäden an.

Das USC rief einen der besten Offiziere in den Dienst zurück - Nathan R. Gunne, der wegen eines Deliktes aus der Flotte geworfen wurde. Er übernahm das Kommando auf der USC Dragonfyre - einem der letzten verbliebenen Schiffe.

Es kam zur Endschlacht über der Erde. Der Flotte von Gunne gelang es, die Terraformer-Flotte durch das Erdsprungtor zu locken, das gleich danach zerstört wurde. Die Schlacht wurde über Taurus, dem Planeten Alpha Centauris, weitergeführt. Es gelang der Flotte, die Terraformer zurückzudrängen.

Der Terraformerangriff spaltete die Menschen in zwei Gruppen: Die Menschen auf der Erde und die sogenannten Argonen im Exil, aus denen später die Argonische Föderation hervorging.

Jahre 2170-2912

700 Jahre (2912) später wagte man erstmals wieder eine Expedition ins All: Man fand ein havariertes Terraformer-Schiff im Weltraum, das einen torlosen Sprungantrieb mit sich führte. Man schickte einen, dann zwei Piloten ins All, um diesen Antrieb für die Menschheit zu testen. Beide verschwanden jedoch. So startete man ein Aufrüstungsprogramm, um der Gefahr gewachsen zu sein.

Ungefähr zwanzig Jahre später fand man wieder Kontakt mit den Menschen im Exil: Nahe der Erde tat sich ein Sprungtunnel auf, durch den einer der vermissten Piloten wieder zurückkehrte, um Hilfe für den Kampf gegen ein verfeindetes Volk, die Khaak, zu erbitten.

Heute

Nach dem Angriff entwickelte das USC seine Militärtechnik stark weiter, um einem erneuten Angriff der Terraformer gewachsen zu sein. Dies führte unter anderem dazu, dass die Terraner heute über eine der besten Technologien des Universums verfügen.

Ausschlaggebend für die jetzige Flottenstärke war wohl das Auftauchen eines Terraformer-Schiffs im Sol-System. Man rüstete die Flotte auf, um einem Angriff der Terraformer gewappnet zu sein. So entstanden einige der stärksten Kampfschiffe der Galaxis und die Argonen konnten bei der Schlacht von Ketzers Untergang wirkungsvoll unterstützt werden.

Schiffe (Seit X³: TC)

Träger des USC:
Die Tokyo (X³: TC)
Der Standardjäger des USC:
Die Scimitar (X³: TC)
Das Schiff mit dem alles Begann:
Die Xperimental (X³: TC)

Typisch für das USC sind die leuchtend weißen Schiffe. Sie erinnern teils ein wenig an die Space-Shuttles und Raketen aus dem 20. & 21. Jahrhundert. Das M5, M4, M3 und das M3+, also die Jäger, sind spitzer zulaufend als die anderen Schiffe des USC, haben schwarze Scheiben und könnten, wenn sie auf den Düsen stünden, von Laien mit Raketen verwechselt werden. Die restlichen Schiffe, außer das M1, M2 und die 2 TLs, haben alle eine Art Kopf an der Front, welche japanischen Anime-Robotern ähneln. Das USC unterhält folgende Schiffstypen:

XTended-Mod

Im XTM ist die terranische Flotte um einige Schiffe reicher als in X³: Reunion. Man kann sie kaufen, kapern und fliegen. (Siehe: Terraner-Kampfschiffe im XTM)

Bekannte Schiffe

Berühmte Persönlichkeiten

Besondere technische Errungenschaften

Siehe auch