Tips für die eigene Kristallfabrik

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Achtungzeichen.gif Achtung: Die Tips in diesem Artikel beziehen sich ausschließlich auf X²! Eventuelle Parallelen zu anderen Spielen der X-Reihe sind zwar nicht ausgeschlossen, aber für die Wirkung dieser Tipps in anderen Spielen ist nicht garantiert!


Einführung

Eine Kristallfabrik - die eigene?

Kristallfabriken gehören zu den potenziell rentabelsten Fabriken in X². Die Gewinne im Verhältnis zum Umsatz sind oft noch höher als bei Sonnenkraftwerken. Allerdings erfordert die Standortwahl einige Aufmerksamkeit.

Kristallfabriken bekommt man längst nicht in jeder Schiffswerft, aber bei allen Völkern zum selben Preis. Allerdings richtet sich die erforderliche Nahrung nach dem Hersteller der Station.

Standortwahl

Eine Kristallfabrik benötigt Siliziumscheiben, Energiezellen und Nahrung; außerdem wollen auch die produzierten Kristalle verkauft werden. Bei der Standortwahl gilt es also, etliche Faktoren unter einen Hut zu bringen. Es gibt viele gute, aber nur wenige wirklich hervorragende Orte im Universum.

Beginnen wir mit dem Absatzmarkt: Die Hauptabnehmer für Kristalle sind Handelsstationen. Wo diese ihre Kristalle kaufen, hängt von der Entfernung zum Anbieter und dem Preis ab. Die Entfernung ist dabei von enormer Bedeutung: Eine Kristallfabrik steht am besten im selben Sektor wie eine Handelsstation, die Kristalle umschlägt. Es ist nicht erforderlich, sich direkt vor die Handelsstation zu setzen; im selben Sektor genügt. Unter diesen Umständen kann man meist den Höchstpreis einstellen und wird die Ware los, solange nur genügend Endkunden ihrerseits Kristalle bei der Handelsstation einkaufen.

Diese zweite Bedingung ist nur selten erfüllt: Es gibt zwar zahlreiche Verbraucher für Kristalle, die sie aber durchwegs nur als sekundäre Ressource benötigen, wo spezielle Regeln gelten. Um genügend Durchsatz sicherzustellen, sollten wenigstens fünf, besser acht Abnehmer in der Nähe sein – oder ein einziges eigenes Sonnenkraftwerk, dessen Versorgung mit Kristallen dann auch gleich gesichert ist.

Solange die Kristalle auch verbraucht werden, macht es nichts, wenn sich im selben Sektor noch eine weitere Kristallfabrik befindet. Die wird den Spieler zwar unterbieten, steht aber auch häufig still beziehungsweise ist ausverkauft. Erst wenn es mehrere Kristallfabriken gibt, wird immer mindestens eine zu einem besseren Preis als der Spieler liefern können.

Nun zu den Rohstoffen:

  • Silizium kann man fast überall zu lächerlichen Preisen von 300 Credits oder weniger beziehen. Zwei bis drei Siliziumminen innerhalb der Sprungweite sind normalerweise ausreichend; die Anzahl konkurrierender Abnehmer ist von sehr geringer Bedeutung.
  • Nahrung ist an den wenigsten Orten im Universum in ausreichender Menge verfügbar, häufig besteht sogar erheblicher Mangel. Meist muss man schon zufrieden sein, wenn man die erforderliche Menge zum Standardpreis von Handelsstationen beziehen kann.
  • Energiezellen... bis man soweit ist, dass man sich die erste Station leisten kann, weiß man um die enormen Preisschwankungen, denen Energiezellen unterliegen. Es ist eigentlich immer empfehlenswert, so nahe wie möglich an ein SKW heranzurücken: Das drückt langfristig den Preis nochmal um ein bis drei Credits pro Energiezelle.

Ansonsten gelten die üblichen Hinweise zu sicheren Standorten, siehe die eigene Station.

Tips zum Profit optimieren

Wie bei allen Stationen, die mehrere Rohstoffe benötigen, ist der Einsatz des Handelserweiterungskit dringend zu empfehlen. Damit spart man mindestens einen, meist mehrere Frachter.

Wenn man außerdem noch das Stationsverwaltungsprotokoll aktiviert, werden die Frachter noch intelligenter disponiert, man sitzt nicht auf unnötig übervollen Warenlagern und kauft oft billiger ein als mit fest eingestellten Preisen. Unabhängig vom Standort haben sich folgende Einstellungen als nützlich erwiesen:

  • Siliziumscheiben für 227 bis 320 Credits
  • Energiezellen für 9 bis 18 Credits

Die Preise für Nahrung muss man abhängig von der Situation selbst bestimmen; bei guter Energieversorgung kann man den Höchstpreis für Energiezellen auch herabsetzen.


Siehe auch