Starthilfe X³

Aus X-Lexikon
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Dieser Guide soll vor allem Anfängern helfen, sich schneller im Spiel zurechtzufinden und schnell Profit zu machen. In großen Teilen stimmt er auch mit der Starthilfe X² überein. Weitere Informationen zu den angesprochenen Themen verbergen sich hinter den Links in den Überschriften.

Einleitung vorweg

Steuerung

Bevor es in überhaupt an die Suche einer Lebensaufgabe geht, sollte man sich mit der Spielsteuerung vertraut machen. Selbst wenn man nur von umsteigt, gibt es einige wichtige Neuerungen, die es zu entdecken und sich anzueignen gilt:

  • Die Spiel- und Menüsteuerung
Ein Großteil des Spiels kann nun mit der Maus gespielt werden. Dazu wird mit der rechten Maustaste zwischen Schiffssteuerung und Menüsteuerung hin- und hergeschaltet. Am unteren Bildschirmrand gibt es verschiedene Menüs, in denen so navigiert werden kann. Dazu muss man sie aber erst aufrufen! Die wichtigsten Menüs sind das Optionsmenü Shift - O, das Spielermenü Shift - Z und die Galaxiekarte Komma-Taste. Mit diesen Menüs und der Maus bzw. Pfeiltasten kommt man fast überall hin. Wenn man auf Schiffe oder Stationen klickt, werden automatisch deren Details aufgerufen.
  • Die Schiffssteuerung
Realistischerweise bewegt sich ein Schiff nicht, wie in X², dahin, wohin seine Nase zeigt, sodern es "driftet". Das heißt, dass es nach einem Kurswechsel weiter etwas seitlich in die alte Richtung fliegt, bevor es sich dem neuen Kurs angepasst hat. Das ist nicht weiter tragisch, aber gerade bei Ausweichmanövern gut zu wissen. Der Autopilot kommt übrigens gelegentlich nicht mit der Navigation klar, man rast dann in Schiffe, Stationen oder Asteroiden. Schnelle, kleine Schiffe driften mehr als große, langsame.
  • Stationen
Stationen haben nun keine Landebuchten mehr, sondern "Andockklammern". Daher ist es ratsam, zum Landen den Autopiloten zu benutzen, oder gleich den Landecomputer. Diesem muss dann aber erst eine Taste zugewiesen werden. Da Stationen sehr groß und flächig sind, kommt es auch hier häufig zu Kollisionen.

Der Anfang

Wie schon bei X² ist der Schwierigkeitsgrad des eigentlichen Spiels immer derselbe, aber man kann mit unterschiedlichen Mitteln ins Geschehen einsteigen. Bei den Varianten mit Spielhandlung sind das:

  • X-TREME – Argon Buster mit noch erträglicher Ausstattung, 450 Credits
  • Normal – Argon Buster mit solider Ausrüstung, 5.000 Credits
  • Schnellstart – Buster mit allen Schikanen, dazu ein Frachter und 100.000 Credits

Selbst wer einen "Schnellstart" hinlegt, muss für die erste eigene Station noch lange arbeiten. Der Buster ist in jedem Fall als Kampfschiff eingeschränkt tauglich, man sollte die Gegner aber sorgfältig auswählen. Alles Geld hilft nichts, wenn es einem an Rang und Ansehen fehlt; die Handlung anzuspielen verschafft einem reichlich Gelegenheit, bei den Argonen angenehm aufzufallen.

Schließlich sind im Universum zahlreiche gestrandete Schiffe und Container mit wertvoller Fracht verstreut; Erkundung macht sich durchaus bezahlt. Listen mit genauen Koordinaten gibt es auf vielen Fanseiten, aber die Bonbons selbst zu finden macht entschieden mehr Spaß. Vieles ist gar nicht so weit vom Schuss – man kann durchaus zufällig darüber stolpern. Die meisten dieser Schiffe macht man am besten zu Geld, aber manche davon sind nicht auf dem freien Markt erhältlich und/oder den käuflichen Modellen überlegen.

Handel

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Der Handel ist die konventionellste und zugleich meistgenutzte Methode, schnell und einfach an Geld zu kommen. Das Prinzip kennt jeder: Hier billig Erwerben, dort teuer Verkaufen. Während man in X² noch (fast) alle Zeit der Welt hatte, steht man in X³ im Wettbewerb mit zahlreichen Universumshändlern: Extreme Sonderangebote sind selten und haben nur kurze Zeit bestand. Aufgrund der allgemein größeren Frachträume kann man dennoch einen guten Schnitt machen.

Leider kann man mit niedrigem Rang nur mit sehr wenigen Waren überhaupt handeln, in Hochsicherheitszonen bekommt man gar keine Andockerlaubnis. Es hilft aber, bei einem Volk zu bleiben, denn auch durch Handel steigt der Rang, und schnell hat man die Landeerlaubnis und kann auch gleich noch Schiffe und Stationen beim betreffenden Volk kaufen.

MK3-Händler

Mit der Handelssoftware MK3 stellt der Spieler einen Piloten an, der sein Schiff selbstständig steuert und sogar teilweise weiter aufrüstet. Mit der Zeit sammelt er Erfahrung und erweitert seinen Horizont, so dass er immer mehr Profit macht. Durch seine Flexibilität hat er fast immer etwas zu tun. Eine gesunde Alternative also zu einer Station, preislich aber gleichauf.
Die Software findet man an jedem Teladi Ausrüstungsdock und im TerraCorp Hauptquartier, sie kostet etwa 550.000 Cr.

Die Software hilft auch bei der Belieferung eigener Stationen: So kann man etwa in Linie der Energie, wo genug Energiezellen zu günstigen Preisen vorhanden sind, mit einem Agrarzentrum und einem Rheimwerk viel Geld verdienen und sich dennoch Frachter sparen: Man verbindet Agrarzentrum und Rheimwerk, lässt Energiezellen für 17 Cr. kaufen und Stoff-Rheime für einen Credit unter Preis verkaufen. Damit übernimmt ein dort eingestellter Sektorhändler die Versorgung und beliefert in der Zwischenzeit andere Stationen mit Waren.

BBS-Missionen

Oft werden einfache und gut bezahlte Missionen am Schwarzen Brett einer Station angeboten. Mit dem passenden Schiff, dem richtigen Rang und ein bisschen Glück kann man hier einigen Profit machen. Gerade Stationen denen ein Rohstoff fehlt, bieten oft Missionen an, in denen sie für den Rohstoff den höchsten Preis und noch einen Bonus zahlen. Der Lohn steigt im Übrigen mit dem Rang.
Als nützlich hat sich auf allen Schiffen >M5 ein Sprungantrieb erwiesen.

Kampf

Der Raumkampf an sich bringt selbst keinen Profit. Erst, wenn man eine Polizeilizenz besitzt, bekommt man für jeden Abschuss im Gebiet des jeweiligen Volkes eine kleine Belohnung ausgezahlt. Daher ist der Kampf selbst nicht sehr sinnvoll, wenn er nicht der Erhöhung des Kampfranges, des Völkerranges oder dem Kapern gilt.

Kapern

Das Kapern ist eine weitaus höhere Kunst als der reine Vernichtungskampf: Hier gilt es, den Gegner so lange einzuschüchtern, bis dieser sein Schiff aufgibt und in seinem Raumanzug das Heil in der Flucht sucht. Dazu müssen zunächst die Schilde des Gegners auf ein Minimum, dann die Hülle auf etwa 80 % fallen. Hat man ein Schiff gekapert, kann man es entweder behalten oder an eine Schiffswerft verkaufen.

Polizeidienst

Mit einem Kampfschiff und einem TS kann man sehr einfach an Geld kommen: Man lauert Schmugglern in den Völkersektoren auf, zwingt sie zur Herausgabe der geschmuggelten Waren und verkauft diese dann selbst. Dabei springen nicht nur illegale Waren heraus, sondern auch das ein oder andere legale Stück Fracht.

Eigene Stationen

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Auf langfristige Sicht ist eine eigene Station eine gute Investition: Hat sie den Kaufpreis erst einmal erwirtschaftet, macht sie ununterbrochen weiter Gewinn. Dazu müssen aber Frachter angestellt werden, die mit der Handelssoftware MK1 und MK2 zum besten Preis Waren ein- und verkaufen, oder es muss mit dem Handelsvertreter ein Pilot an der Station beschäftigt werden. Achtet man nicht genug auf die Sicherheit, geht jedoch der ein oder andere Frachter schnell verloren: Die richtige Einstellung und Optimierung der eigenen Stationen ist ein kniffliges Thema, für das man viel Feingefühl braucht, um auch den letzten Credit aus der Station zu pressen!


Profitmöglichkeiten während der Storyline

Der Artikel Von der Story Profitieren erklärt, wie man während der Storyline wertvolle Credits verdienen kann.

Besondere Taktiken

Handelsrouten

[Da die Wirtschaft ständig in Bewegung ist, kann die perfekte Handelsroute nicht genau bestimmt werden. Dennoch ist hier Platz, über eigene Erfahrungen zu berichten.]

Mobiler Bergbau

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Mit dem Mobilen Bohrsystem und dem Mineralienkollektor kann mobiler Bergbau betrieben werden. Dazu wird das Bohrsystem an ein geeignetes Schiff angebaut und ein Asteroid zerschossen. Die Teilchen - Silizium, Erz oder Nividium - können dann mit dem Mineralienkollektor aufgesammelt werden. Da man die Rohstoffe kostenlos bekommt, ist der mobile Bergbau lukrativer als der reine Handel mit den Mineralien. Übrigens empfiehlt sich ein Mineralienscanner: Je größer die Ausbeute des Asteroiden, desto mehr Teile bleiben übrig!

Raumfliegenjagd

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Mit dem Ionen-Disruptor kann Jagd auf Raumfliegen gemacht werden. Die Geschöpfe werden betäubt und mit der Raumfliegen Fangvorrichtung eingesammelt. Sie können bei den Split und an jeder Piratenbasis verkauft werden. Vorsicht: Raumfliegenschmuggel ist bei allen Völkern außer den Split illegal!

Waren einsammeln

Wann immer ein Schiff zerstört wird, bleibt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Frachtcontainer übrig, der nun herrenlos im Raum treibt. Wer es findet darf es behalten – oder auch verkaufen. Beim Einsammeln ist die Spezialsoftware MK1 sehr komfortabel. Allerdings fallen die freien Waren nur an, wenn man sich selbst im Sektor aufhält.

Gerade in X³ kommt es immer wieder vor, dass Khaak oder Xenon in einen Sektor eindringen und unschuldige Schiffe angreifen und zerstören. Mit etwas Glück ist eine einigermaßen starke Sektorwache vorhanden, die die Gefahr schnell eindämmt und vernichtet. Eigentlich ist es anzuraten, einer solchen Invasion schnellstmöglich zu entfliehen, indem man einen anderen Sektor aufsucht. Eigentlich - denn hier kann man auch viel Geld verdienen: Ist die Schlacht erstmal vorüber, oder in einen anderen Teil des Sektors abgezogen, kann man sich daran machen, die Trümmerteile aufzusammeln – beziehungsweise die Frachtcontainer, die nun überall herumschwirren. Sie enthalten oft große Mengen wertvoller Waren, etwa Kristalle oder Waffensysteme. Die Waren bekommt man umsonst und kann sie einsammeln und verkaufen, was bei entsprechendem Frachtraum mit etwas Glück hunderttausende Credits bringen kann. Auch die "unbekannten Objekte", die die Khaakschiffe verlieren, bringen bis zu 80.000 Cr. ein.

In X² bieten sich entsprechende Gelegenheiten zum einen entlang der Xenon-Flugrouten (hier kann man immer wieder relativ hochwertige Raketen aufsammeln), zum anderen in Sektoren mit starker Piraten-Präsenz bzw. wenn mal wieder ein Khaak-Schwarm die Schifffahrt unsicher macht. Auch in letzterem Fall sind Raketen überproportional häufig vertreten (im Fall von Handelsschiffen meist ein, zwei Moskitos), was an "echten" Waren anfällt ist ein typischer Querschnitt aus dem, was in der Region so gehandelt wird: High-Tech-Güter kommen vor, aber überwiegend handelt es sich um Nahrung und Energiezellen. Es bleibt niemals die Ausrüstung eines zerstörten Schiffes übrig, nur Ladung; Waffen und Schilde findet man folglich nur in dem seltenen Fall wenn sie als Fracht transportiert wurden. Alles in allem ist das Sammeln von Frachtcontainern in X² durchaus gewinnbringend, aber keine Goldgrube.

Siehe auch