Sohnen

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Die Sohnen sind die Exekutive des Alten Volks. Ebenso wie die Xenon sind sie ein Maschinenvolk.

Entstehung der Sohnen

Da sich das Alte Volk mehr und mehr selbst virtualisierte, nahm die Möglichkeit Einfluss auf die Umwelt zu nehmen immer weiter ab. Da man die Virtualisierung aber aus praktischen Gründen betrieb um den Großen Plan zu verwirklichen und nicht um sich abzuschotten, sah man sich gezwungen nach Möglichkeiten zu suchen, um trotzdem Einfluss auf die Umwelt ausüben zu können.

Zu Beginn nutze man viele verschiedene Arten von Proxies, etwa eine Milliarde Jahre später begann man damit eine semi-mechanische Lebensform zu entwickeln, die sämtliche Ausführenden Aufgaben des Alten Volks übernehmen sollte. Das Ergebnis dieser Entwicklung waren die Sohnen. Eine enorm hoch entwickelte Form künstlicher Intelligenz.

Aufgaben

Die Sohnen wurden als Exekutive des Alten Volks entwickelt und entsandt, sind sie u.a. dafür verantwortlich die Sprungtore anders auszurichten oder Vertreter der Völker zu Kontaktieren um sie mit wichtigen Daten zu versorgen. Dies geschieht alles um den Großen Plan irgendwann zu vollenden. Genaueres ist unbekannt.

Funktionsweise und Leben

Die Sohnen sind zwar eine mechanische Lebensform, besitzen aber Individualität und sogar eine eigene Kultur, anders also als die Xenon. Außerdem sind sie dazu fähig, sich - ungeschlechtlich - zu reproduzieren. Die Annahme vieler Leute, dass Sohnen Femtointelligenz besitzen ist falsch. Sie besitzen also keinen Computronium-Behälter, der eine Teil-Entität des Alten Volks beherbergt. Die Sohnen funktionieren auf Basis konventioneller - aber dennoch enorm fortschrittlicher - Technologie.

Die Sohnen zählen zwar als eigenständige Lebensformen zum Alten Volk, virtualisieren sich jedoch nur in seltenen Ausnahmefällen um einen besonderen Rapport zwischen den Sohnen und dem Alten Volk herzustellen.

Obwohl die Sohnen ursprünglich nur als ausführende Hand des Alten Volks entwickelt wurden, sind sie seit etwa 500 Millionen Jahren Teil der Kernvölker der Sohnen. Somit handelt es sich bei ihnen um ein vollwertiges Mitglied, das auf gleicher Stufe wie die Gründervölker steht. Jedoch existieren von den Kernvölkern keine physischen Abbilder mehr, da sie alle virtualisiert wurden. Die Sohnen bilden eine Ausnahme.

Es ist vorgehen, dass die Sohnen bis zum Abschluss des Großen Plans ihre physische Form behalten, so werden sie die letzten "echten" Lebensformen des bekannten Universums sein.

Aussehen

Über das Aussehen der Sohnen ist nur bekannt, dass sie viele mechanische Tentakel besitzen.

Begegnung

Die Sohnen haben scheinbar die Fähigkeit, ihre Masse aufzulösen und sich durch andere Objekte hindurchzubewegen. So ließe es sich zumindest erklären, wie es ihnen immer wieder gelingt, urplötzlich auf ein Schiff zu gelangen, ohne auch nur daran angedockt zu haben. Sie sind meist genauso schnell verschwunden wie sie aufgetaucht sind. Eine andere Theorie besagt, dass sich die Sohnen gar nicht selbst an Bord begeben, sondern nur eine Art Hologramm durch die Wände projizieren, dies würde auch das plötzliche Verschwinden erklären.

Schiffe

Sohnenschiffe scheinen extrem schnell zu sein, sind nicht besonders groß und haben eine zylindrische Form, außerdem hat man auch bei den Schiffen beobachtet, dass sie sich plötzlich tarnen oder auch durch andere Massen hindurchbewegen können. Dies ist aber auch nur eine Spekulation und jene, die das beobachteten, könnten auch einfach nur unter dem Einfluss von Raumkraut gestanden haben.

Ein zweites Schiff der Sohnen ist ein übergroßes Raumschiff mit etwa 2 km Länge und einer zylindrischen Form, das einen Durchmesser von etwa 600 m hat. Dieses Schiff hat eine glatte Oberfläche und keinerlei Ausbuchtungen, außerdem ist es so groß, dass es nicht durch ein Sprungtor passt. Es wird dann entsandt, wenn ein zerstörtes Sprungtor wieder instandgesetzt werden muss.

Ein weiteres bekanntes Sohnenschiff ist ein eher kleines Schiff, das von der Größe her einem Jäger ähnelt. Es wurde einige Male gesichtet, konnte jedoch nicht kontaktiert werden.

Siehe auch