Lebenserhaltung für Frachtraum

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Die Lebenserhaltung für den Frachtraum ist eine Erweiterung, die es ermöglicht, Sklaven, Passagiere und Marineinfanteristen innerhalb des Frachtraums zu transportieren. Sie verbindet die Sauerstoffgemischzufuhr des Hauptlebenserhaltungssystems mit dem Frachtraum, heizt diesen, filtert schädliche Stoffe aus der Luft und kalibriert die Elektronik der Subraumkompressionskomponenten, damit keine zu großen Kompressionsschwankungen auftreten, die den Passagieren schaden könnten. Außerdem reguliert diese die Luftfeuchtigkeit, die entsprechend der Herkunft der Passagiere angepasst wird. Bei z.B. boronischen Passagieren wird von der Software der Lebenserhaltung automatisch, über Abfrage des Bordcomputers über die im Frachtraum befindlichen Rasse/Rassen, eine hohe Luftfeuchtigkeit gewählt. Bei Paraniden würde eine sehr niedrige bis keine Luftfeuchtigkeit eingestellt werden. Da öfters aber multirassische Transporte stattfinden, wird das Standardlebenserhaltungsprogramm gewählt. Zusätzlich aktiviert das Lebenserhaltungssystem die im Frachtraum integrierten, ausklappbaren Sitzmöglichkeiten, um ein Sitzen auf dem Boden zu verhindern.

Transporte von ein bis zwei, maximal drei Personen (exklusive eventueller Copiloten) kann bei eher kleinen Schiffen (M5, M4, M3, M3+, M8 und TS) auch im Cockpit oder kleinen Aufenthaltsbereichen innerhalb des Schiffes (nicht Frachtraum) von statten gehen, wobei auch Kabinen möglich sind. Meistens sind integrierte Sitz-, selten auch Liegemöglichkeiten, vorhanden, auch wenn nicht unbedingt sehr komfortabel. Schiffe der TP-Klasse haben ein Lebenserhaltungssystem für den Frachtraum integriert bzw. eingebaut. Dies ist jedoch gesondert, da der Frachtraum den komfortablen Aufenthaltsbereich des Passagierkreuzers darstellt. Bei nicht benötigten Sitz- und Liegemöglichkeiten wird der Passagierbereich mechanisch komprimiert bzw. "zusammengeklappt", um den Transport von Waren zu ermöglichen. Aus diesem Grund ist keine nachträgliche Subraumkompression bei Schiffen der TP-Klasse möglich. Größere Schiffe der Klassen M6, M7, M2 und M1 besitzen komplette Besatzungsbereiche (wie z.B. Kabinen) und auch eventuelle Taktik- und Kontrollräume. Die Brücke hat auch Sitzmöglichkeiten für Geschützpersonal oder Kontrollunterstützung. Daher ist eine extra Lebenserhaltung für den Frachtraum bei solchen Schiffen nur bei Passagieren und Marineinfanteristen (letztere bekommen einen gesonderten Bereich im Laderaum zugewiesen, dieser ist mit Interface-, Ausrüstungs- und Kommunikationssystemen ausgestattet) nötig.

Die Lebenserhaltung für den Frachtraum wird nur von wenigen Stationen verkauft, da sie von Schiffswerften direkt gefertigt und in TPs eingebaut werden. Andere Schiffe erhalten die Erweiterung von speziellen Stationen, meist auch von denen verschiedener Völker.

Vereinzelt wurde bereits von Xenon-Schiffen berichtet, die mit einer vergleichbaren Lebenserhaltung ausgestattet sind. Der Grund dafür ist weithin unbekannt, obwohl in einigen Bars gemunkelt wird, die Xenon wären mitunter auf die Versklavung organischer Piloten aus.



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