Guppy

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Schiffsinfo
Boronen Guppy 01.jpg
Name:Guppy
Volk:Boronen
Klasse:M7
Vorgänger:Keiner
Nachfolger:Keiner
X: BtF X‑T X³: TC X³: AP X Rebirth
          ?



Der Guppy ist ein leichter Träger der Boronen.

Geschichte

Im Zuge der Überholung der boronischen Flotte erkannte die königliche Marine die Notwendigkeit für ein Schiff, das Grenzpatrouillen leiten können sollte. Das Ergebnis war der Guppy; ein leichter Träger mit einem Hangar für bis zu 12 Schiffe und mittelschwerer Bewaffnung.

Die Entwicklungskosten waren jedoch ungefähr doppelt so hoch wie bei seinen Konkurrenten, was einen hohen Verkaufspreis und somit schlechte Absätze zur Folge gehabt hätte. Durch enorme Fördergelder des Königinnenreichs Boron konnte dieser dennoch auf einem erträglichen Level gehalten werden. Wie sich der Guppy in der boronischen Flotte schlagen wird bleibt abzuwarten.

Daten

X³: AP

Name:  Guppy
Hüllenstärke:  250.000
Geschwindigkeit:  132 m/s
Beschleunigung:  12 m/s²
Wendigkeit:  1,4 U/min
Schilde:  1 x 1 GJ
Schildgenerator:  2.000 MW
Laserenergie:  13.000 MJ
Laderate:  900 MW
Laderaumgröße:  3.200 Einheiten
Aufrüstbar bis:  5.000 Einheiten
Transportklasse:  XL
Hangar:  12 (davon 1 TS/TP) Schiffe
Geschützkanzeln:  5
Kompatible Laser:  
Kanzel vorne
2x 



Kanzel rechts
2x 



Kanzel hinten
2x 



Kanzel links
2x 



Kanzel nach oben
2x 



Raketen:  Baluga, Banshee, Disruptorrakete, Donnerschlag, Ferngelenkter Gefechtskopf, Gewittersturm, Hammerhai, Hummel, Hurrikan, Mantis, Moskito, Sturmbringer, Tornado, Wespe, Zyklon
Preis   Version S:  16.412.847 Cr.
Version M:  - Cr.
Version L:  - Cr.
Völkerrang:  Ritter der Königin
Erhältlich in:  Glücksplaneten


Kurzbewertung

+ hohe Geschwindigkeit
+ gutes Beschleunigungsvermögen
+ großer Frachtraum
+ Hangar für 12 Schiffe
+ Andockplatz für 1 Schiff der TS/TP-Klasse
+ günstiger Preis
- begrenzte Waffenauswahl
- niedrige Laderate
- eingeschränkte Schildkapazität
- schlechte Wendigkeit


Bewertung

Im Hinblick auf Preis und Kampfwert stellt der Guppy das Bindeglied zwischen den Militärtransportern und den Trägern dar. Auf sich allein gestellt kann es der Guppy recht problemlos mit einer Korvette und dessen Begleitjägern aufnehmen. Aber erst mit einer eigenen und gut ausgestatteten Jägerstaffel an Bord kann der Guppy auch gegen eine feindliche Fregatte bestehen. Dennoch gerät er hier schnell an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit, denn es fehlen Anti-Großkampfschiff-Waffen mit hoher Reichweite und die Schildkapazität von 1 GJ liegt lediglich auf dem Niveau von M6M-Korvetten. Die in der oberen Kanzel montierbare Flakartillerie leistet gute Arbeit und deckt einen großen Schusswinkel ab; dabei kann sie auch direkt nach vorn feuern. Die Fähigkeit, in allen Kanzeln Pulsstrahler zu tragen, ist aufgrund der geringen Reichweite dieser Waffe eher von geringer Bedeutung. Leider können in den seitlichen und hinteren Geschützkanzeln keine Energiepulskanonen montiert werden, um Laserenergie für den Betrieb der Flakartillerie zu sparen. So ist man dort auf Energieplasmawerfer angewiesen, die gegen schnelle Gegner zu langsam und gegen schwere Gegner zu schwach sind. Auch kann der Guppy nur auf mittelschwere Raketen der Typen Gewittersturm und Donnerschlag zurückgreifen. Dies alles führt dazu, dass der Spieler im Kampf den Guppy stets so manövrieren muss, dass die oben liegende Flakartillerie in Richtung des Gegners zeigt, um kontinuierlich feuern und effektiv Schaden anrichten zu können. Aufgrund der schlechten Wendigkeit ist dies jedoch nicht immer ein leichtes Unterfangen. In AI-Hand sollte sich der Guppy darauf beschränken, seine Jäger auszusetzen und selbst nicht in den Kampf einzugreifen. Glücklicherweise kann der Guppy mit seiner hohen Geschwindigkeit jedem stärkeren Einzelgegner mühelos davon fliegen. Gegen einen überlegenen Jägerverband, der ihn einzuholen vermag, sollte der Guppy jedoch rechtzeitig wegspringen.

Sein wahres Potential entfaltet der Guppy abseits vom Schlachtfeld. Die Möglichkeit, stets ein Frachtschiff oder einen Personentransporter bei sich zu führen, ist unglaublich wertvoll. Da diese Schiffe in der äußeren Andockbucht des Guppy Platz finden und daher auch angedockt sichtbar sind, ist es nicht zuletzt aus ästhetischen Gründen, sondern auch aufgrund ihrer anderen Eigenschaften empfehlenswert, einen Boron Stör oder Meerengel zu wählen. Wie auch bei anderen Trägern nimmt der Hangar den Lieblingsjäger des Spielers, einen Aufklärer, eine kleine Eskorte oder gekaperte Schiffe auf. Auf diese Weise verfügt man jederzeit über das passende Schiff für jeden erdenklichen Einsatzzweck. Falls man den Schwerpunkt nicht auf das Kämpfen legt, ist der Guppy im frühen und mittleren Spielverlauf ein ideales Spielerschiff. Im späteren Spielverlauf, wenn der Kampfrang des Spielers steigt, lässt der Guppy als Spielerschiff jedoch Feuerkraft und Durchhaltevermögen vermissen. Trotzdem ist er dann noch eine wertvolle Ergänzung in einem Flottenverband, sofern er sich auf Unterstützungsaufgaben beschränkt und nicht die Hauptlast in einem Kampf tragen soll. Denn berücksichtigt man beim Guppy die Anschaffungskosten für die Begleitjäger, dann ist ein reiner Fregattenkiller wie die Kalmar in AI-Hand deutlich einfacher zu handhaben, effektiver und dabei nicht einmal teurer.

Bildergalerie

Frontansicht eines Boron Guppy (X³: AP)
Seitenansicht eines Boron Guppy (X³: AP)
Heckansicht eines Boron Guppy (X³: AP)